Wissen, was man isst!

„Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben.“

(Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food)

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(Bild: Slow Food Deutschland)

 

Kantinenessen, schnelles Essen zwischen Tür und Angel, Massentierhaltung, Fischzucht, genmanipuliertes Essen… Hierzulande werden Mahlzeiten oft im Stehen oder vor dem Fernseher eingenommen. Pure Kalorienaufnahme eben. Fettig, fleischig und lieblos. Kein Wunder also, dass die meisten Menschen hierzulande zwar alt werden, aber unter tausend Zipperlein leiden. Ungesunde Ernährung stelle mittlerweile eine noch größere Gefahr für die Gesundheit dar als das Rauchen, so die Weltgesundheitsorganisation. Die unguten Essgewohnheiten müssten genauso energisch wie der Nikotinmissbrauch bekämpft werden. Andere Kulturen machen es uns vor: In China, Japan oder Korea ist Essen eine wahre Kunst, da jede Zutat auch eine gesundheitliche Wirkung hat. Wir können das auch: Slow Food statt fast food!

 

Slow Food

• ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens auch bei uns zu pflegen und lebendig zu halten.
• fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.
• bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent.
ist eine Non-Profit-Organisation.

Link: http://www.slowfood.de

 

Essen und Ihre Haut

Wichtig zu wissen in diesem Zusammenhang ist auch: Zellen können sich nicht auf ewig immer weiter teilen. Die sogenannten Telomere sind irgendwann aufgebraucht, und dann gibt es nur noch den Zelltod. Faltige Haut, die sich kaum noch erneuert, fleckige Haut, weil sich mit der Zeit stellenweise Erbgutschäden etablieren – das Altern ist, rein äußerlich betrachtet, nicht gerade schön. Aber es lässt sich, theoretisch zumindest, bremsen. Sie sollten dazu nicht nur die Nahrungsmengen, die Sie zu sich nehmen, auf ein gewisses Maß reduzieren, damit die Zellen Erbgutschäden selbst reparieren. Sie sollten auch auf Inhaltsstoffe achten. Denn manche Stoffe helfen den Zellen bei der Jagd nach freien Radikalen.

 

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Antioxidantienreiche Lebensmittel („Radikalfänger“)

  • Gemüse
  • Salate
  • Kräuter
  • Früchte
  • Sprossen z. B. Linsensprossen, Sonnenblumenkernsprossen, Brokkolisprossen, Gerstenprossen, Weizensprossen etc.
  • Wildpflanzen z. B. Löwenzahn Vogelmiere, Melde, Giersch etc.
  • Ölsaaten und Nüsse
  • Naturbelassene Öle und Fette

in Bio-Lebensmitteln stecken mehr Antioxidantien und weniger Giftstoffe